Naturfotografie Axel Horn
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Kranichmoor

Kranichmoor
Kranichsee
Kranich

Kraniche (Grauer Kranich / Grus grus) leben in abgelegenen Moorgebieten, in denen sie meist nur durch ihre lauten trompetenartige Rufe aus zu machen sind. Sie ernähren sich hauptsächlich von Fröschen, Mäusen und Saatkörnern die sie auf weitläufigen und überschaubaren Feldern suchen. Das Nest wird im dichten Wald auf sumpfigen Moorboden gebaut und ist damit gut gegen Feinde geschützt. Altvögel haben eine auffällige Kopffärbung mit einer roten Kappe und sind von den Jungen mit ihrem leicht braunen Gefieder schnell zu unterscheiden. Die jungen Kraniche wachsen sehr schnell und bleiben bis zu einem Jahr an der Seite ihrer Eltern. Zwischen März und Oktober halten sich die Kraniche in ihrer Brutheimat auf und verbringen den Winter in Spanien, Portugal oder Italien. Immer öfter verbringen Kraniche den Winter in nicht so weit entfernten Winterquartieren u.a. auch in Norddeutschland.


Kraniche übernachten außerhalb der Brutzeit gemeinsam in flachen Gewässern. Zu dieser Zeit sind sie sehr gesellig und verbringen die Nacht meist in großen Gruppen. Sie wählen ein geeignetes Gebiet in dem sie Knietief im Wasser stehen können. Dort sind sie vor Feinden sicher und können die Nacht ungestört verbringen. Im dichten Nebel waren die Kraniche zunächst nur zu hören. Der Nebel lichtete sich und ich konnte immer mehr Kraniche entdecken, ein faszinierendes Naturschauspiel. Etwa zweitausend Kraniche haben gemeinsam im Hochmoor die Nacht verbracht.
Bereits vor dem ersten Tageslicht haben die Großvögel ihr Gefieder gepflegt und sich auf den nächsten Tag vorbereitet. Bei besonders schönen Licht konnte ich die Kraniche gut beobachten und sehen wie zunächst wenige Vögel das Moor verlassen hatten. Nach und nach wurde es bei den Kranichen unruhiger und viele haben mit lauten Rufen den bevorstehenden Start angekündigt. Schnell flogen immer mehr Kraniche gemein ab und starteten in einen neuen Tag.

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Gut zwei Stunden vor Sonnenaufgang war von den Kranichen vereinzelnd ein leises gurren zu hören. Fast alle Kraniche schliefen. Eine Stunde später waren einige Kranich bereits bei der Gefiederpflege und die „Langschläfer“ schliefen noch. Zu dieser Zeit waren bereits die typischen Kranichrufe zu hören, allerdings deutlich leiser als tagsüber. Langsam ging Sonne ging auf und alle Kraniche waren mit der Gefiederpflege beschäftigt. Die Kranichrufe wurden deutlich lauter und es entstand ein beeindruckendes Kranichkonzert. Nun war die Zeit gekommen den Schlafplatz zu verlassen und alle Kraniche starteten zu den umliegenden Feldern, um dort sich für den Herbstzug zu stärken.

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Audio-Wiedergabe


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© Axel Horn, Lübeck

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