Naturfotografie Axel Horn
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Graugans

Graugans 1
Graugans 2
Graugans 3
Graugansfamilie
Graugans Herbstzug
Verschiedene Gänse

Graugänse (Anser anser) sind in Norddeutschland auf Binnengewässern und Feldern oft zu beobachten. Sie nisten in Sümpfen oder auf verschilften Binnengewässern. Nach der Brut gegen Ende April können Graugansfamilien auf geschützten Wiesen in der Nähe zum Wasser beobachtet werden. Bis zu neun Junge bleiben etwa 55 Tage in der Nähe der Eltern. Meist sind sie beim Grasen und ausruhen zu sehen. Die kleinen Gänse mögen es wohl sehr gerne wenn sie in der Sonne dösen können. Dazu wird ein windgeschützter Platz aufgesucht. Graugänse sind im Flug relativ gut zu fotografieren. Durch die lauten Rufe wird man frühzeitig auf die anfliegenden Gänse aufmerksam und kann sich auf eine fliegende Gruppe oder einzelne Vögel einstellen. Mit etwas Erfahrung sind Anflüge gut zu erkennen und es ist möglich entspannt Flugaufnahmen zu machen. Natürlich ergeben sich immer wieder neue unvorhersehbare Situationen, dadurch bleiben die Beobachtungen interessant und spannend.


Mit viel Geschrei kommen Graugänse angeflogen. Ein spezielles Manöver dient dazu schnell an Höhe zu verlieren und gekonnt auf dem Wasser zu landen. In den folgenden Aufnahmen zeige ich, mit welcher Eleganz und Geschick die großen Vögel auf der Wasseroberfläche landen. Sehr schön ist zu sehen, wie die Füße zum Gleiten und die Flügel zum abbremsen eingesetzt werden. Nach wenigen Metern auf dem Wasser sind sie sicher gelandet.
Oft streiten sich Graugänsepaare mit anderen, so dass immer wieder wilde Verfolgungsmanöver zu beobachten sind. Dabei kommt es kaum zu Kämpfen, aber doch zu interessanten Situationen. So hat zum Beispiel eine Graugans ihr Revier von allen kleineren Störenfrieden „befreit“ und wurde plötzlich selbst zum gejagten, als eine Kanadagans aus dem nichts anflog. Die Graugans flüchtete vor der größeren Kanadagans ohne Aufstand. Mit immer wieder zurückkehrenden Anflügen der Graugans, testete sie die neue Reviergrenze aus. Nach mehreren Versuchen war klar, wo die Reviergrenze der Rivalen verlief und beide Paare gingen sich aus dem Weg. Nur noch selten trafen die Beiden aufeinander.

Graugans Graugans

Graugans Graugans Graugans Graugans

Graugans Graugans Graugans Graugans Graugans

Graugans Graugans Graugans Graugans

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An besonders warmen und trockenen Tagen legen Graugänse gerne eine ausgedehnte „Badezeit“ ein. Mit kräftigen Flügelschlägen wird das kühle Nass in beeindruckender Art und Weise aufgewirbelt. Sie drehen und wenden sich um das Gefieder ordentlich durchzuspülen und gleichzeitig für Erfrischung zu sorgen. Dabei klatschen die großen Flügel mit voller Wucht und mit dem typisch lauten Geräusch auf die Wasseroberfläche. Es war einfach zum Schmunzeln, als eine Graugans eine Rolle machte und nur noch der Bauch und beide Beine aus dem Wasser herausschauten. Die Beine waren ordentlich am rudern und es hat länger als erwartet gedauert bis die Gans sich wieder drehte und Luft bekam. Viel Spaß machen Motive wie zum Beispiel eine Graugans die scheinbar auf dem Wasser steht.

Graugans Graugans Graugans

Graugans Graugans Graugans Graugans

Graugans Graugans Graugans Graugans Graugans

Graugans Graugans Graugans Graugans


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© Axel Horn, Lübeck

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